Wuppertal, 24. August 2009
„Vorwerk Familienstudie 2009“: Viele Familien reagieren besorgt auf die Krise – direkt betroffen sind nur wenige
Die Wirtschaftskrise bereitet vielen Familien Sorgen. Doch von ihren Auswirkungen sind sehr viel weniger betroffen, als die Stimmung vermuten lässt. Dies offenbart die „Vorwerk Familienstudie 2009“. Zwar fürchten 59 Prozent der Befragten, die Wirtschaftskrise treffe in Deutschland viele Familien so hart, dass auch die Kinder die Folgen zu spüren bekommen. Doch nur 7 Prozent geben an, selbst tatsächlich betroffen zu sein. Ingesamt 80 Prozent sind der Meinung, dass die Krise ihr Leben bisher nicht beeinflusst oder sie kommen trotz gewisser Einschränkungen gut über die Runden. Auch in emotionaler Hinsicht fällt die Wahrnehmung der Krise düsterer aus als ihre tatsächlichen Folgen: 57 Prozent glauben, dass die wirtschaftliche Schieflage die Stimmung in den Familien dämpft, aber nur 18 Prozent berichten dies aus ihrer eigenen Familie. Und auch der Geburtenrate scheint eine Krise bevorzustehen: 60 Prozent der Befragten erwarten, dass sich infolge der Wirtschaftskrise weniger Paare entschließen, Kinder zu bekommen.
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