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01.08.2018
„You build it, you own it!“

5 Gründe, warum Vorwerk in DevOps-Teams auf Container setzt

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01.08.2018

Eine ganzheitliche Sichtweise auf die Dinge ist zu einer der wichtigsten Stellenanforderungen in der Softwareentwicklung und in der Systemadministration geworden – auch bei Vorwerk. Wieso es so genannte Container-Technologie deutlich erleichtern kann, dieser Anforderung im Arbeitsalltag gerecht zu werden, erklärt Michael Hosse, Senior Manager Digital Architecture bei Vorwerk. 

Michael Hosse

ist Senior Manager Digital Architecture bei Vorwerk. Seit er für sein Team den CaaS OpenShift eingeführt hat, treibt er die Containerisierung voran, um die Software-Infrastruktur in seiner Organisation zu verbessern.

In kontinuierlich wachsenden Projekten und Systemen ist es eine große Herausforderung, Funktionen zu skalieren, neue Features hinzuzufügen und mögliche Fehler zu beheben. Glücklicherweise sind in den letzten Jahren Container-Technologien entstanden, mit deren Hilfe viele dieser Herausforderungen bewältigt und unstrukturiertes Wachstum vermieden werden können. Gleichzeitig verändert die Containerisierung die Arbeitsmethoden von Entwicklern und IT-Spezialisten von Grund auf. Bei Vorwerk können wir dies hautnah beobachten, nachdem wir OpenShift gefunden und eingerichtet haben, eine containerzentrierte State-of-the-Art-Lösung von Red Hat. Hier möchte ich die 5 wichtigsten Gründe vorstellen, warum wir in unseren DevOps-Teams auf Container setzen.

Grund
1

Entwickler können rascher und flexibler arbeiten

Die Entwicklung und Änderung eines langen Codes erfordert Zeit und Aufwand. Software-Container beinhalten nur die Mindestmenge an Betriebssystemressourcen und -diensten, um eine Anwendung oder einen Service auszuführen. Weiterhin ist die Erstellung, Replikation und Zerstörung von Containern nur eine Frage von Sekunden, weil sie sofort starten und kein Booten des Betriebssystems erforderlich ist. Daher macht die Containerisierung unsere DevOps-Teams schneller und flexibler.

Grund
2

Container erhöhen die Qualität

Container ermöglichen uns, mit identischen Entwicklungsumgebungen und Stacks zu arbeiten. Zudem ermöglichen sie uns standardisierte Tests für unsere Qualitätssicherungs-Teams. Dadurch kann die Qualität einfacher garantiert werden. Ein positiver Nebeneffekt der Standardisierung ist, dass man gleichzeitig Teamsilos in der eigenen Entwicklung und in der Qualitätssicherung aufbricht.

Grund
3

Mithilfe von Containern lässt sich Komplexität besser bewältigen

Sicherheit ist ein wichtiges Thema in der Entwicklung und es ist einfacher, die Sicherheit eines einzelnen Bausteins als die eines komplexen Systems zu gewährleisten. Während also unsere Lösungen immer komplexer und komplizierter werden, werden die einzelnen Container, auf denen wir arbeiten, immer weniger komplex und offener. Auf diese Weise werden komplexe Systeme leichter handhabbar.

Zudem verzeiht das containergestützte System Fehler. Einfach einmal Dinge ausprobieren wird zur Option für alle Entwicklungsteams und ist von besonderem Interesse für Produktverantwortliche, die eine noch vage Idee für eine neue Funktion oder ein neues Element testen möchten.

Grund
4

Containerbasierte Lösungen können Geld sparen

Die Nutzung von Containern als Service-Lösung kann aus Unternehmensperspektive langfristige Wettbewerbsvorteile bringen. Möglich sind wertvolle Zeiteinsparungen und Kostenreduzierungen – zwei wesentliche Faktoren, für Entwicklungs- und Produktionsabteilungen. Ein großer Vorteil eines Tools wie OpenShift besteht darin, dass es als agiles Open-Source-Projekt entwickelt wurde. Die Red Hat Community generiert neue Ideen genauso schnell wie wir auf Containern arbeiten. Übrigens punktet Red Hat durch seine langjährige Erfahrung auf Unternehmensebene, weshalb dies für uns im Moment die attraktivste Lösung darstellt. Dennoch sind Container portabel, was es einer Organisation einfacher macht, bei Bedarf zu einer anderen Cloud-Umgebung oder einem anderen Anbieter zu wechseln.

Grund
5

Das Prinzip „You build it, you own it“ wird umgesetzt.

„You build it, you own it“ ist zum prägnantesten Motto in der DevOps-Welt geworden. Doch nun wird es definitiv Wirklichkeit. Eine ganzheitliche Sichtweise auf die Dinge ist eine der wichtigsten Stellenanforderungen in der Softwareentwicklung (Dev) und der Systemadministration (Ops).

Die Nutzung von Containern stärkt die Zusammenarbeit zwischen Software-Entwicklern und IT-Abteilungen, was schließlich die Grundidee von DevOps ist. Die beiden zuvor abgegrenzten Bereiche können kaum mehr als getrennte Gebiete angesehen werden. Stattdessen ergänzen sie einander, werden stärker und tragen dazu bei, agile Arbeitsweisen in die tagtägliche Arbeit zu integrieren, um kürzere Release-Zyklen zu ermöglichen und rascher auf neue betriebliche Anforderungen zu reagieren.

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