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10.05.2018
MEHR BEWEGUNG, MEHR FREUNDE, MEHR GLÜCK

5 Gründe, warum Haustiere die Lebensqualität steigern können

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10.05.2018

Haustiere sind teuer, unordentlich und manchmal beanspruchen sie auch noch unseren Lieblingsplatz im Wohnzimmer für sich. Dennoch können sich die Millionen von Haustierbesitzern im ganzen Land ein Leben ohne ihren geliebten Tiergefährten nicht mehr vorstellen. Warum sind wir so versessen darauf, Tiere zu einem Teil unserer Familie zu machen? Wahrscheinlich, weil sie laut zahlreicher Studien und Forschungen viele Vorteile für Glück und Gesundheit bringen. 

Egal ob mit Hund, Katze, Hamster oder Exot – jeder zweite Deutsche teilt seinen Haushalt mit mindestens einem tierischen Mitbewohner. Am beliebtesten sind dabei nach wie vor Katzen und Hunde, vor Fischen, Nagetieren und Vögeln. Fast allen diesen Tieren sagt man nach, dass allein ihre Gegenwart die Stimmung hebt und uns Menschen guttut. Laut einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2017 waren 71 Prozent der Haustierbesitzer nach der Anschaffung ihres tierischen Freundes glücklicher als zuvor. Doch warum genau steigern Haustiere die Lebensqualität ihrer Besitzer? Wir zeigen 5 Gründe:

In 71% der Fälle macht die Anschaffung eines Haustieres das Leben glücklicher
Grund
1

Tiere steigern unsere Gesundheit

Sozialwissenschaftler an der Ohio State University wissen: Hundebesitzer laufen jeden Tag 79 Prozent weiter als Menschen, die keinen Hund zuhause haben. Selbst, wenn sie nur zweimal am Tag kurz um den Block gehen oder einfach einen Tennisball werfen, summiere sich diese Bewegung im Laufe der Zeit. Und auch andere Tierfreunde tun etwas für ihre Gesundheit. So konnten Studien eine statistische Reduzierung des Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risikos bei Haustier-Besitzern ausmachen. Tiere können Menschen entspannen und die Atemfrequenz senken, sei es beim Streicheln einer Katze oder beim Bestaunen der langsam dahin treibenden Aquarienfische.

Grund
2

Hund, Katze und Maus lehren uns mehr Empathie

Kinder, die Haustiere haben, wachsen häufig zu mitfühlenden Erwachsenen heran – vielleicht, weil sie schon in jungen Jahren lernen, dass alle Lebewesen Trost brauchen und Schmerzen empfinden. Aber auch Menschen, die ihr erstes Haustier erst dann mit nach Hause bringen, wenn sie schon älter sind, entwickeln dank ihrer pelzigen oder gefiederten Freunde ein stärkeres Gefühl der Empathie. Und nicht nur das Gefühl für die Bedürfnisse anderer steigt, womit wir beim nächsten guten Grund für die Anschaffung eines Haustieres wären.

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Grund
3

Haustiere sorgen für Selbstvertrauen

Ob es daran liegt, dass sie uns das Gefühl geben, gebraucht zu werden? Schließlich wollen der Futternapf gefüllt und das Katzenklo geleert werden. Oder ist es vielleicht die bedingungslose Liebe, mit der Haustiere ihre Besitzer überschütten können? Welcher Grund es auch sein mag: Eine 2011 im Journal of Personality and Social Psychology veröffentlichte Studie hat ergeben, dass Haustierbesitzer ihre eigene Existenz als bedeutender empfinden und häufig ein höheres Selbstwertgefühl entwickeln.

Grund
4

Tiere stärken soziale Kompetenzen und Bindungen

Verschiedene Studien haben nachgewiesen: Wer ein Haustier hat, fühlt sich nicht nur zuhause weniger allein, sondern findet auch sonst leichter Anschluss zu anderen Menschen. Denn die Tiere können als eine Art Eisbrecher dienen und sorgen dafür, dass Fremde eher ein Lächeln auf den Lippen haben oder bereit sind, von sich aus eine Unterhaltung anzustoßen. Das liegt daran, dass Menschen mit Haustier als sozialer und offener wahrgenommen werden. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man wegen seines vierbeinigen Freundes keine Zeit mehr für andere soziale Kontakte hat. Denn dann, so das Ergebnis einer Untersuchung an der Universität Köln aus dem Jahre 2016, könne sich die starke Bindung zum Tier auch negativ auf das eigene Wohlbefinden auswirken.

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Grund
5

Haustiere bringen Ordnung in unseren Alltag

Tägliche Spaziergänge, das Säubern der Wohnung von Hundehaaren und natürlich die Spiel- und Esszeiten: ja, das Halten eines Haustieres kann viel Arbeit bedeuten. Doch diese bringt auch einen Vorteil mit sich: sie trägt dazu bei, dass Tierbesitzer Routinen entwickeln, die ihnen selbst genauso gut tun wie ihren tierischen Freunden. Denn wer durch die alltäglichen Rituale Struktur in seinen Alltag bringt, ist auf lange Sicht produktiver und dadurch glücklicher.

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