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In der Stadt der Superlative

Größer, schneller – Shanghai!

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Wolkenkratzer, Wirtschaftsmekka und über 26 Millionen Einwohner: Shanghai ist in kürzester Zeit zur bedeutendsten Stadt Chinas aufgestiegen. Das fasziniert nicht nur Chinesen, die hier die besten Jobs des Landes finden, sondern auch ausländische Unternehmen, die am Spirit der Megastadt teilhaben wollen. Getreu dem Motto: „Was auf dem Markt in Shanghai gelingt, wird auch in anderen Teilen Chinas funktionieren“ – dient die Stadt als Testballon und strategisches Tor zur asiatischen Welt. Yiting Ruan, für Vorwerk als Manager Strategy und Project Management in Shanghai tätig, gibt uns einen persönlichen Einblick in „ihre Stadt“.

Yiting Ruan kennt beide Welten: die deutsche, weil sie in Nordhrein-Westfalen studiert und gearbeitet hat, und die chinesische, in der sie aufgewachsen ist. Sie weiß, dass deutsche Besucher meist einen skeptischen Blick auf China werfen. „So viel Moderne wie hier in Shanghai traut man uns nicht zu“, sagt sie. Das gilt auch für die Anzahl der Einwohner: „Deutsche können sich die Größe nicht vorstellen. Das ist ein ganz anderes Niveau als Berlin. Man muss es einfach erlebt haben.“ Für den ersten Besuch in Shanghai hat sie uns ihre vier besten Tipps verraten:

Tipp
1

Mit Highspeed ins Zentrum von Shanghai

Wer die Stadt geschäftlich oder auch privat besucht, landet zunächst am Flughafen Shanghai Pudong, einem der größten Flughäfen in China. Ein Taxi ist im Berufsverkehr nicht zu empfehlen, dafür eine Fahrt mit dem Transrapid „Maglev“, dem schnellsten Zug der Welt. Mit Spitzengeschwindigkeiten von 431 km/h legt dieser moderne High-Tech-Zug 30 Kilometer Strecke ins Geschäftsviertel von Pudong in nur sieben (!) Minuten zurück.

Um das Shanghaier Flair ein wenig kennenzulernen, geht Yiting mit ihrem Besuch aus Deutschland gern am Bund spazieren, eine der schönsten Uferpromenaden. Hier eröffnet sich auf der einen Seite der Blick auf Shanghais einzigartige Skyline mit den vielen Kolonialbauten und Wolkenkratzern, auf der anderen Seite glitzert der 500 Meter breite Huangpu, der die Stadt in zwei Teile trennt. Touristen tummeln sich auf den Ausflugsbooten, um noch mehr vom imposanten Häusermeer zu sehen.

Tipp
2

Mehrere Optionen für den besten Ausblick von oben

Die ersten Wolkenkratzer im Shanghaier Geschäftsviertel Pudong stammen wie der Oriental Pearl Tower (468 Meter) und der Jin Mao Tower (420 Meter) aus den 1990er Jahren. 2008 eröffnete das 492 Meter hohe Shanghai World Financial Center und 2014 das zweithöchste Gebäude der Welt: der Shanghai Tower mit einer Höhe von 632 Metern. Alle Gebäude bieten spektakuläre Ausblicke über die Stadt, obgleich sie auch von außen einen imposanten Eindruck hinterlassen.

Tipp
3

Entspannen im Yuyuan-Garten

Wer tiefer in die Geschichte Shanghais eintauchen möchte, begibt sich in den Yuyuan-Garten, unweit vom Bund entfernt. Es ist der einzig erhaltene Garten aus der Zeit der Ming-Dynastie (1368-1644). Ursprünglich als Privatgarten für den Vater eines hohen Beamten errichtet, wurde er nach Kriegszerstörungen wiederaufgebaut und 1961 für Besucher geöffnet. Die schöne, verwinkelte Gartenanlage mit kleinen Tempeln, exotischer Flora und kunstvoll gestalteten Landschaften bildet ein ruhiges Kontrastprogramm zum lauten Treiben der Stadt.

Tipp
4

Die größte Attraktion ist das Essengehen

Und nach dem Sightseeing? „Ein der größten Attraktionen ist in Shanghai das Essengehen“, sagt Yiting. „Hier kann man Spezialitäten aus nahezu jeder Provinz Chinas erleben.“ Nicht weit vom Vorwerk Büro entfernt befindet sich eine Shopping Mall. „In den dortigen Restaurants kann man mittags viele kleine Köstlichkeiten probieren“, erzählt sie. Eines ihrer Lieblingslokale für den Abend heißt „Lost Heaven“, das südchinesische Gerichte aus der Provinz Yunnan anbietet. Ebenso empfehlen kann sie die Restaurantkette „Din Tai Fung“, in welcher man die Shanghaier Spezialität „steam soup dumblings“ (gefüllte, gedämpfte Teigtaschen in diversen Variationen) bestellen kann.

An Essen erinnert übrigens auch der Bau des Shanghaier Museums. Wie ein altchinesischer Bronzetopf präsentiert er sich, der mit seinen Schätzen klassisch-chinesischer Kunst zu den bedeutendsten Besucherzielen im Land geworden ist. „Shanghai bleibt eben die Stadt der Superlative“, so Yiting.

Zur Person: Yiting Ruan kommt ursprünglich aus Guangzhou, einer Großstadt im Süden Chinas in der Nähe von Hongkong. Sie studierte in der Hauptstadt Peking und begann dort zu arbeiten. Anfang 2010 zog sie für ihren früheren Arbeitgeber nach Shanghai. „Es war tatsächlich ein deutsches Unternehmen, bei dem ich meine erste Anstellung fand“, erinnert sie sich. „Die Deutschen haben den Wirtschaftsboom und den Einfluss, der von dieser Stadt ausgeht, früh erkannt. So auch Vorwerk, das seit über 20 Jahren Produkte in Shanghai produziert und in China über eine eigene Landesgesellschaft den Thermomix, die Staubsauger von Kobold sowie die Temial Teemaschine vertreibt.“

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