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22.11.2018
ÜBER UMWEGE ZUR FOOD-FOTOGRAFIN

Wie der Thermomix® dieser Bloggerin Appetit auf mehr machte

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22.11.2018

„Ich muss noch eben die Pfanne ausmachen“, sagt Désirée Peikert als wir unser Interview beginnen möchten. Kochen, das ist nicht nur ihr Hobby. Die ehemalige Thermomix® Gruppenleiterin ist heute Food-Bloggerin, denkt sich Rezepte aus, schreibt Bücher und ist Expertin auf dem Gebiet der Food-Fotografie. Uns erzählt sie, wie es ihr gelang, ihre Berufung zu finden – und welche Rolle Vorwerk dabei spielte. 

Désirée Peikert

schreibt den Food-Blog „A matter of taste“, auf dem sie Tipps und Rezepte für den Thermomix® veröffentlicht. Die Bloggerin entwickelt eigene Speise-Kreationen und Foto-Ideen und bietet Workshops zum Thema Food-Fotografie an. Sie ist ehemalige Thermomix® Gruppenleiterin und zudem Autorin des Buchs „1,2 Babybrei. Der sichere Einstieg in die Beikost. Gesunde Beikost aus dem Thermomix®“. Mit ihrer Familie lebt die 35-Jährige in Schleswig-Holstein. (Foto: Kathrin Knoll) 

Was haben Sie heute Mittag gekocht, Frau Peikert?

Gar nichts. Ich habe die Reste vom gestrigen Foto-Shooting gegessen: Kartoffelsalat und Pfannkuchen. Die Fotos habe ich für ein Online-Magazin rund ums Kochen und für meinen eigenen Blog gemacht. Da hatte ich noch viel übrig.

Sie fotografieren also viel. Ist die Food-Fotografie denn tatsächlich ihr Hauptjob?

Unter anderem. Ich mache viele Fotos für meinen Blog, aber auch im Auftrag für Kunden. Ich entwickle Rezepte für verschiedene Magazine – mit und ohne Thermomix® – und einmal im Monat gehe ich für den Web-Auftritt eines Rezepte-Magazins rund um die Thermomix® Welt live vor die Kamera. Eigentlich ist jeder Tag ein bisschen anders. Die Fotografie und die Rezeptentwicklung nehmen aber immer mehr Raum in meinem Alltag ein. 

Das klingt für viele Menschen nach einem Traumjob! Wie sind Sie denn dazu gekommen?

Früher sind wir oft essen gegangen und ich habe gar nicht so viel selbst gekocht. Das hat sich geändert, als meine Tochter geboren wurde. Irgendwann bin ich zum Thermomix® gekommen und war total begeistert. Eine berufliche Veränderung – ich habe damals in einem Spielwarengeschäft gearbeitet – habe ich aber eigentlich nicht gesucht. Als dann einmal meine Repräsentantin krank war, habe ich den Abend einfach selbst gestaltet, weil ich schon alle Freunde eingeladen hatte. Das hat mir dann so viel Spaß gemacht, dass ich selbst Thermomix® Repräsentantin wurde. Für meine Kunden habe ich Rezepte und Tipps zusammengefasst und per E-Mail verschickt. Aber mit meinem damaligen Programm konnte ich immer nur 50 E-Mails auf einmal verschicken, was irgendwann sehr aufwändig wurde, weil ich so viele Kunden hatte.

Das Coaching von Vorwerk war ein guter Wegbereiter.

Und das war die Geburtsstunde des Food-Blogs?

Genau! Ein Freund hat mich irgendwann gefragt: „Warum machst du keinen Blog?“. Ich wusste damals ehrlich gesagt gar nicht, was das ist. (lacht) Bis dato machte ich nicht so viel im Internet. Dann habe ich ein paar Blogs gelesen und keinen zum Thermomix® gefunden. Schlussendlich brachte ich mir alles selbst bei und veröffentlichte meinen Food-Blog. Ich glaube aber, ich hätte ohne das Coaching von Vorwerk als Thermomix® Gruppenleiterin nicht das Selbstbewusstsein gehabt, diesen Schritt zu gehen. Das war ein guter Wegbereiter.“ 

Die vielen Rezepte, die Sie auf ihrem Blog zeigen, wollen natürlich auch gekocht werden. Bereiten Sie die Speisen für Ihre Fotos denn zu Hause zu?

Ja, das meiste mache ich von Zuhause aus. Ich habe mir inzwischen ein kleines Studio eingerichtet. Hier befindet sich auch ein ganzer Raum voll mit Geschirr, Dekorationsartikeln und Fotohintergründen. Inzwischen gebe ich sogar auch Workshops für Food-Fotografie.

Wer bucht ihre Kurse?

Da kommen zum Beispiel andere Food-Blogger, die gerade anfangen oder sich weiterentwickeln wollen. Letztens war auch eine Mutter dabei, die Food-Fotografie lernen wollte. Die Teilnehmer gehen dann voll motiviert nach Hause und wollen loslegen. Das ist ein tolles Gefühl.

Das Wichtigste ist das Licht. Am besten stellt man den Teller dicht an ein Tageslichtfenster und benutzt ein Stativ.

Können Sie uns ein paar Tricks verraten, wie man schöne Fotos von selbst gekochten Menüs macht? 

Das Wichtigste ist das Licht. Für den Anfang ist es ratsam, den Teller an ein Tageslichtfenster zu stellen. Je nach Ausrichtung des Fensters ist das Licht hier morgens oder am Nachmittag am besten. Um das auszuprobieren, kann man einfach mal einen Apfel auf einen Teller legen und zu verschiedenen Tageszeiten und aus verschiedenen Perspektiven fotografieren. Dann hat man es schnell raus! Ein Stativ ist dabei auch sehr hilfreich.

Was macht denn am meisten Spaß? Das Kochen, das Fotografieren oder das Aufessen? 

Natürlich das Aufessen. Nur ist das Essen bei Food-Fotografen leider kalt. (lacht)

Von der Hobbyköchin, über die Thermomix® Repräsentantin zur Buchautorin: Sie haben in den letzten Jahren viel erreicht. Gibt es trotzdem noch Pläne oder Wünsche, die Sie gern umsetzen möchten?

Ich würde gern ein weiteres Buch schreiben und meine Workshops ausbauen. Ansonsten wünsche ich mir einfach, dass es noch lange so weitergeht, dass ich eine erfüllende Arbeit habe, die Möglichkeit, damit Geld zu verdienen und diesen Job mit der Familie gut vereinbaren kann.

Sie lieben den Thermomix®?

Dann werden Sie diesen Job lieben!

Einen Job finden, der sich dem Alltag und dem Leben anpasst anstatt umgekehrt? Dann kommen Sie ins Thermomix®Team und werden Sie Repräsentant*in.

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Dafür drücken wir die Daumen! Und haben noch eine letzte Frage: Was steht für morgen auf dem Speise- bzw. Foto-Plan? 

Ich koche etwas mit Süßkartoffeln. Die habe ich heute schon eingekauft. Wobei ich noch nicht ganz weiß, ob ich sie einfach mit Kräuterquark fülle oder als Püree zubereite und noch ein Stück Fleisch dazu nehme. Ich glaube, ich werde mich morgen einfach mal selbst überraschen. 

 

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