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22.06.2018
IDEEN ENTWICKELN IM „DIGITAL INNOVATION LAB“

„Der Raum ist ein unterschätztes Kernelement für Innovation“

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22.06.2018

Es gibt viele verschiedene Wege und Arbeitsformen, um Ideen für die Zukunft und Innovationen zu entwickeln. Ein nicht unerhebliches Element sind dabei flexible Räumlichkeiten, in denen diese Prozesse ablaufen. Mit mehreren jungen Teams aus klassischen Projektmanagern, Software-Architekten und Digital-Experten treibt Vorwerk seine Produktentwicklung in modernen Büros voran – direkt neben dem Düsseldorfer Flughafen. Ein Besuch.

Intelligente Häuser oder Roboter, die den Haushalt übernehmen – die Digitalisierung regt die Fantasie an. Und viele Technologien können unser Leben bereits heute einfacher gestalten. Doch die Digitalisierung ist auch komplex und verlangt nach neuen Arbeitsmethoden: Kollaborativ, agil und in Teams mit flachen Hierarchien. Doch wie sieht das im Alltag eigentlich aus? Anruf beim Team von Vorwerk Digital: „Sagt mal, wie genau wird bei euch gearbeitet?“ – „Kommt doch einfach vorbei und schaut es euch an. Wir sind flexibel.“ 

Manchmal sorgt ein einfacher Platzwechsel für Fortschritt

Am nächsten Tag: Ankunft am Airgate-Gebäude in der „Düsseldorf Airport City“, wo Vorwerk eines von mehreren neuen, modernen Büros eingerichtet hat und in Zusammenarbeit zwischen IT-Spezialisten, Software-Entwicklern und dem Engineering-Team Produkte und Services weiterentwickelt werden. Nur wenige hundert Meter weiter starten minütlich die Flugzeuge in alle Himmelsrichtungen. Doch von alldem bekommt man hier nichts mit.

Durch einen Platzwechsel wird mein Kopf frei und ich komme auf neue Ideen.

Ich bin immer wieder überrascht, wie ruhig und vor allen Dingen wie grün es hier ist“, erzählt Thomas Hötte. Der Agile Project Manager empfängt uns in einem großen Ohrensessel, in den er sich zurückgezogen hat. „Ich nutze gerne die Möglichkeit, einfach mal den Platz zu wechseln. So wird der Kopf etwas freier und ich komme häufiger mal auf neue Ideen.“ 

Dass die Wahl des Arbeitsplatzes im Airgate sehr flexibel ist, fällt auch beim anschließenden Rundgang auf. Während im offenen Großraumbüro, dem so genannten „FlexSpace“, Mitarbeiter mit ihren Laptops an Stehtischen arbeiten, treffen sich am anderen Ende des Büros zwei Kollegen zum spontanen Austausch – in einer ruhigen Ecke mit Couch, Sesseln und großem Whiteboard. „Es ist schon so, dass wir mit den Räumlichkeiten unser Arbeitskonzept in der agilen Produktentwicklung abbilden und unterstützen möchten“, erklärt Hötte.

Agile Produktentwicklung: Der Fortschritt entsteht gelegentlich spontan

Es gehe mitunter darum, sich zu neuen Funktionalitäten rund um die Vorwerk Produkte auszutauschen und Ideen zeitnah priorisieren zu können – zum Beispiel zur App-Steuerung des Kobold VR200 Saugroboters. „Wenn ich über einen gewissen Zeitraum beobachte, was gerade technisch am Markt passiert, dann plane ich nur einige Wochen im Detail vor – und reagiere dann möglichst schnell“, so Hötte. Notizen, Post-its und Visualisierungen auf mobilen Whiteboards werden deshalb auch nicht einfach nach einem Meeting aus dem Büro entfernt. Der Raum gehört dem Team – und er ist im kreativen Prozess ein unterschätztes Kernelement. 

„Wir zerlegen hier das digitale Ecosystem, das hinter unseren Produkten steckt, in einzelne Teilaufgaben“, erklärt Hötte die teils sehr komplexen Aufgabenbereiche. „Vieles von dem, was wir machen, läuft im Hintergrund ab und ist für den eigentlichen Nutzer sehr abstrakt. Aber am Ende möchte er natürlich, dass sein Service reibungslos funktioniert.“ Zum Beispiel, dass seine Rezepte aus Cookidoo ® ohne Probleme auf den Thermomix ® übertragen werden. 

Wenn ich erst einmal den Markt beobachten möchte, muss ich flexibel reagieren können.

Cookidoo ® und der Thermomix ® sind dann auch Thema eines Teammeetings im „InnoLoft“, einem Durchgangsraum mit großem Holztisch, sowie TV-Screen für Präsentationen und Telefonkonferenzen. Auf ein kurzes Brainstorming folgt ein reger Ideenaustausch – und erste Lösungsvorschläge sowie Zukunftsideen werden festgehalten. „Worum es genau geht, verraten wir aber lieber nicht“, erklärt Hötte beim Hinausgehen mit einem kleinen Augenzwinkern. „Schließlich wird nicht jede Idee auch umgesetzt.“ 

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