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05.03.2019
Zuhause oder im Büro

3 einfache Energiespartipps für Ihren Alltag

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05.03.2019

„Wie kann ich Energie einsparen?“ – der internationale Tag des Energiesparens am 5. März ist eine gute Gelegenheit, das eigene Verhalten zu hinterfragen und seinen Stromverbrauch zu prüfen, sowohl zuhause als auch im Büro. Christoph Spitthöver, Elektronikentwickler bei Vorwerk, hat das für uns übernommen und gibt hier seine ganz persönlichen Energiespartipps für den Alltag.

Schon als Kinder haben wir gelernt, dass wir beim Thema Energiesparen mit kleinen Verhaltensweisen einiges ändern können. Das Licht auszuschalten, wenn man den Raum verlässt oder das Wasser abzudrehen, während man die Zähne putzt, sind Dinge, die fast jeder von klein auf gelernt hat. Doch es gibt weitere kleine Tricks für den Alltag, mit denen wir Energie einsparen können und die einfach anzuwenden sind:

Tipp
1

Bedenken Sie den Energiefaktor „Smartphone“!

Ich habe das Gefühl, dass wir selten über den Energiebedarf unseres Smartphones nachdenken. Vielleicht liegt es daran, dass es als Alltagsbegleiter ständig präsent und dank Stromquellen im Büro oder tragbaren Powerbanks auch zumeist geladen ist. Doch ich versuche, den Energiebedarf meines Handys zu reduzieren. Mein persönlicher Tipp: Funktionen wie WLAN, Bluetooth oder Ordnungsdienste, die am Akku saugen, ausschalten, wenn man sie gerade nicht benötigt. Außerdem lasse ich mein Ladekabel nicht mehr in der Steckdose stecken, wo es ununterbrochen Strom zieht. Zwar ist das Einsparpotential hier relativ gering. Doch der Verbrauch mehrerer Ladekabel – eines im Wohnzimmer, eines am Bett – für verschiedene Geräte wie Handy, Smartwatch und Kopfhörer summiert sich. Hier heißt es: Die Masse macht’s. 

Tipp
2

Verzichten Sie auf den Standby-Modus!

Vielleicht kennen Sie das auch: Sie sind nur kurz weg zum Essen oder müssen in ein Meeting und lassen den PC oder Laptop deshalb im Standby-Modus. So ist dieser schnell wieder einsatzbereit – genauso wie die Monitore, die zum Feierabend nicht vollständig ausgeschaltet werden und aktiv bleiben. An einem Arbeitsplatz wie meinem, der aus meinem Laptop, einer Dockingstation sowie zwei 27-Zoll-Monitoren besteht, lässt sich über das gesamte Jahr (bei einem Preis von 0,30€ pro kWH) ein Betrag von fast 53€ einsparen.

Auch zuhause lauern mit Fernseher und HiFi-Anlage weitere Energiefresser im Standby-Modus – wobei viele technische Geräte mittlerweile auch intelligente Lösungen für den Standby-Betrieb mitbringen. Der Kobold Saugroboter VR300 trennt sich zum Beispiel automatisch von der Ladestation, wenn er voll aufgeladen ist, um sowohl den Akku zu schonen als auch den Stromverbrauch im Standby-Modus zu senken. Und der Thermomix® wird mithilfe eines Relais-Schalters vollständig vom Netz getrennt, ohne sein Kabel aus der Steckdose ziehen zu müssen.

Tipp
3

Füllen Sie Ihren Kühlschrank auf!

Dass ich die Kühlschranktür nicht aufstehen lasse, wenn ich etwas heraushole, darauf achte ich eigentlich schon immer. Auch lasse ich gekochte Speisen erst vollständig abkühlen, bevor ich sie in den Kühlschrank stelle, weil das den Energiebedarf zum Runterkühlen senkt. Doch ich wusste lange nicht, dass es auch sinnvoll ist, seinen Kühlschrank möglichst gut zu füllen – bis mir ein Freund den Tipp gegeben hat. Wenn der Kühlschrank fast leer ist, strömt bei jedem Öffnen wertvolle kalte Luft hinaus, da sie schwerer als die Raumluft ist. Deshalb: Notfalls die Leerräume im Kühlschrank mit Getränkeflaschen oder Milchtüten auffüllen, denn diese fungieren als eine Art Kühlakku. Das Schöne ist, dass man diesen Tipp auch in vielen Büros umsetzen und dort zusätzlich Energie einsparen kann.

Jetzt sparsam und umweltfreundlich kochen

„Der Thermomix® erledigt die Aufgaben gleich mehrerer Geräte, sodass Ofen und Herd seltener zum Einsatz kommen. Durch seinen äußerst geringen Energieverbrauch beim Garen und Zubereiten von Speisen trägt er zu einer niedrigen Strom- und Gasrechnung und einer besseren CO2-Bilanz bei.“

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