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07.05.2017
FLEXIBEL, NACHHALTIG, INTELLIGENT

5 Beispiele, wie die Architektur der Zukunft aussehen wird

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07.05.2017

Klimawandel, Urbanisierung, demografischer Wandel – die Liste der gesellschaftlichen Herausforderungen ist lang. Doch längst arbeiten Menschen an smarten Lösungen für die Zukunft – auch und insbesondere Architekten. Mit nachhaltigen, energieeffizienten Entwürfen und Projekten versuchen sie, attraktive Wohn- und Lebensräume für alle zu schaffen. 

Beispiel
1

Naturschutz in der vertikalen Stadt

Wie sieht das Hochhaus der Zukunft aus? Das US-amerikanische Architekturmagazin eVolo prämiert in einem jährlichen Wolkenkratzer-Wettbewerb visionäre und zukunftsweisende Ideen. Die diesjährigen Entwürfe reichen von platzsparenden Fabriken und Parklandschaften in schwindelerregender Höhe bis hin zu Wohnungen in Felsen oder Riesenmammutbäumen, welche die natürlichen Ressourcen sinnvoll und effektiv nutzen wollen. Auch der Spanier Javier Lopéz-Menchero Ortiz punktete mit einem umweltfreundlichen Projekt:

Angesiedelt im Nationalpark „La Albufera“ südlich von Valencia, verlegt sein Wolkenkratzer „Espiral 3500“ Straßen und Wohnflächen vertikal in die Höhe. Der Hintergrund: Der Tourismus, der für die Region immer wichtiger geworden ist, verschlingt gleichzeitig die wichtigste Attraktion der Region: die unberührte Natur. (Bilder: Javier Lopéz-Menchero Ortiz, eVolo)

Beispiel
2

Moderne Stadtentwicklung durch ständige Bewegung?

Ebenfalls von eVolo lobend hervorgehoben wurde der Entwurf des britischen Architekten Haseef Rafiei. Seine „Pod Vending Machine“ ist eine Art endloses Bauprojekt. Doch anders als beim Berliner Hauptstadtflughafen ist das auch so gewollt. Denn Rafieis Idee ist nicht nur ressourcenschonend, sie könnte auch eine Lösung für den knapper werdenden Wohnraum in den Städten werden.

Die Idee: Der Wolkenkratzer wächst und verändert sich parallel zur aktuellen Wohnungsnachfrage und fungiert als eine Art „Wohnungs-Automat“. Vorgefertigte Appartements können sofort bezogen werden – ein 3D-Drucker auf dem Dach des Gebäudes fertigt außerdem modulare Wohnung an. (Bilder: Haseef Rafiei)

Beispiel
3

Ein Green Building, das die Menschen zusammenbringt

Während die schon gezeigten Wolkenkratzer derzeit noch Visionen bleiben, kann man mit dem „1 Bligh“ tatsächlich schon ein zukunftsweisendes Hochhaus betreten – wenn man denn gerade in Sydney ist. Das Green Building des deutschen Architekten Christoph Ingenhoven besticht durch besondere Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, wofür es mit zahlreichen international renommierten Architekturpreisen ausgezeichnet wurde. So besteht z.B. der verwendete Beton zu 70% aus recycelbarem Material.

Doch zu dem umweltfreundlichen kommt auch noch ein kultureller und sozialer Faktor, der für Städteplaner wegweisend sein dürfte. Weil das Haus 20 Meter hoch aufgeständert wurde, bewegt man sich am Fuße des Gebäudes auf öffentlichem Raum – statt wie oft üblich in einer Sicherheitszone mit Drehtür und Security. „1 Bligh ermutigt dazu, die Abkürzung durch das Haus zu nehmen, um zur anderen Straße zu gelangen. So führen wir fast 100 Prozent der Fläche der Öffentlichkeit zurück“, so Ingenhoven. 

Beispiel
4

Dieses intelligente Haus ist vollständig recyclebar

Doch nicht nur in den Großstädten findet man innovative Bauprojekte. Zwischen den Stadtzentren von Berlin und Potsdam hat das Architekturbüro GRAFT drei zukunftsweisende Plus-Energie-Häuser realisiert. Bis ins Detail an der Natur orientiert, wurden bei der Konstruktion ausschließlich ökologische Baustoffe eingesetzt. So konnte der gesamte Lebenszyklus des Gebäudes durchgeplant werden – von der Gewinnung und Verarbeitung der Stoffe über deren Nutzung bis hin zur Entsorgung.

Doch nicht nur, dass man als Mieter ein vollständig recycelbares Objekt bezieht. Wer möchte, least das umweltfreundliche, CO2-neutrale Elektroauto gleich dazu – und profitiert auch hier vom Haus. Denn überschüssige Energie fließt über die hauseigene Ladestation direkt ins Fahrzeug. (Bilder: Tobias Hein, GRAFT)

Beispiel
5

Ab auf's Wasser - rein in's Hausboot

„Verlassen Sie das sinkende Land!“ Überall auf der Welt arbeiten Architekten daran, Ideen von schwimmenden Wohnsiedlungen zu verwirklichen. Die Häuser im Wasser sollen gegen den Wohnungsmangel helfen, wie z.B. mitten in London, wo immer mehr Menschen aufs Hausboot ziehen. In den Niederlanden gelten Hausboote oder vielmehr Wasserhäuser hingegen als mögliche Antwort auf den Klimawandel und das damit verbundene Absinken des Landes.

Die Herausforderung ist es, den Wohnraum „Wasser“ mit Lebensqualität zu füllen. Eine Lösung könnten Wohnungen im Stile des futuristischen „Ei-Homes“ sein. Das 13 Meter lange Wasserhaus des Hausbootherstellers Nautilus bietet 80 Quadratmeter Wohnfläche zuzüglich 138 Quadratmeter Terrasse und Dachterrasse. Und es ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch flexibel. Denn dank Wind-, Bioklär- sowie Solaranlagen ist eine umweltfreundliche Nutzung unabhängig von Landanschlüssen möglich.

Lebensqualität ist der entscheidende Faktor

Egal, wie das Gebäude der Zukunft auch aussieht – für 92 Prozent der Deutschen ist es vor allem wichtig, sich im eigenen Zuhause wohlzufühlen. Das geht aus einer jüngsten Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach hervor.* Wir bei Vorwerk arbeiten seit über 130 Jahren daran, Ihren Wohnkomfort zu erhöhen – sei es durch unsere erwiesenermaßen gesunden Teppichböden, unsere benutzerfreundlichen Kobold Staubsauger oder unsere praktischen Alleskönner Twercs und Thermomix. Unsere Produkte sollen Ihre Lebensqualität erhöhen! 

*Befragung im Auftrag von Vorwerk; 1.397 Interviews mit repräsentativem Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahre.

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