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Fit in den Frühling

6 Tipps, wie Sie Ihr Immunsystem stärken können

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Das Wetter ist mal nasskalt, mal schon richtig frühlingshaft – und dann kommt da noch die Karnevals- oder Faschingszeit mit ihren bekannten Infektionsrisiken: Unser Immunsystem wird zum Ende des Winters noch einmal auf eine harte Probe gestellt. Was also tun? Wir haben einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie das Risiko einer Erkältung oder Grippe senken können und fit in den sich nahenden Frühling starten.

Tipp
1

Schlafen als aktive Gesundheitsvorsorge

Schlaf ist eine Typfrage, denn nicht jeder Mensch braucht gleichermaßen viel Nachtruhe. Doch zu wenig Schlaf ist ungesund! Bereits drei Stunden Schlafmangel können das Immunsystem beeinträchtigen, wie Wissenschaftler der Universitäten Tübingen und Lübeck in einer gemeinsamen Studie 2019 zeigten. Außerdem war es ihnen möglich, einen Mechanismus nachzuweisen, über den Schlaf das Immunsystem fördert, indem er die Arbeit bestimmter Abwehrzellen des Körpers unterstützt. Wer morgens also ständig von seinem Wecker aus dem Tiefschlaf gerissen wird, sollte dies als Warnhinweis betrachten, dass sein Schlafbedürfnis nicht erfüllt ist. 

Tipp
2

Trinken, trinken, trinken

Frische und saisonale Lebensmittel, die möglichst schonend zubereitet werden, sind der perfekte Vitaminlieferant – und damit das Lieblingsessen unseres Immunsystems. Doch auch das Thema Trinken sollte nicht unterschätzt werden. Wer ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, der stillt nicht nur seinen Durst, sondern befeuchtet auch die Schleimhäute in Mund und Nase. Werden diese trocken, können sich hier Bakterien besonders einfach vermehren. Auch wichtige Nährstoffe wie Kohlenhydrate und Sauerstoff werden bei zu wenig Flüssigkeit im Körper nicht mehr schnell genug dorthin geliefert, wo sie benötigt werden. Wie Sie es schaffen, den empfohlenen Richtwert von 1,5 bis 2,5 Litern täglich zu sich zu nehmen, erfahren Sie in unseren 6 Tipps, mit denen Sie endlich mehr Wasser trinken

Tipp
3

Licht tanken und T-Zellen aktivieren

Wer sich zu selten in der Sonne aufhält, bildet weniger Vitamin D, welches für die Immunfunktionen des Körpers benötigt wird. Dieser Fakt ist mittlerweile den meisten Menschen bekannt. Doch Sonnenlicht hat noch einen weiteren positiven Effekt auf das Immunsystem, wie Wissenschaftler des Georgetown University Medical Center 2016 nachweisen konnten. Denn das Licht aktiviert die so genannten T-Zellen, die im Körper auf Krankheitserreger reagieren. Entscheidend ist dabei das blaue Licht der Sonnenstrahlen, welches die Abwehrzellen dazu bringt, ihr Tempo zu erhöhen und so reaktionsfähiger zu sein. Also: Raus an die frische Luft und Tageslicht tanken! 

Tipp
4

Sport und Bewegung im richtigen Maß einsetzen

Wer Sport treibt, wird seltener krank. In diesem Punkt sind sich Wissenschaftler einig. Denn Bewegung wirkt sich auf verschiedene Arten positiv auf den Körper aus und aktiviert den Stoffwechsel. Allerdings kommt es dabei immer auf die Dosis an. Die Formel, dass mehr Training auch automatisch eine stärkere Immunabwehr bedeutet, greift nicht. Planen Sie stattdessen genügend Zeit zur Erholung ein. Bei Ausdauersport wie Joggen oder Radfahren wird gemeinhin eine Erholungsphase von einem bis zwei Tagen empfohlen. Nach aufwendigerem Krafttraining sollten Sie sogar drei bis vier Tage einplanen.

Tipp
5

Mit Ritualen dem Stress vorbeugen

Stress und Ärger fördern die Bildung von Cortisol, das kurzfristig die Immunabwehr des Körpers unterdrückt. Wer sich also allzu oft über Kleinigkeiten aufregt, spielt der sich anbahnenden Erkältung in die Karten. Halten Sie lieber häufiger inne und sorgen sie mit kleinen Ritualen für Orientierung und Ruhe im Alltag. Wie sie außerdem Ihren Fokus verändern und gute Gedanken trainieren können, haben wir für Sie in 6 Tipps gegen ständiges Nörgeln zusammengefasst. 

Tipp
6

Lachen, singen, Nähe suchen

Optimisten haben weniger Erkältungen. Das haben Psychologen der Roehampton University in London bereits 2010 in einer Untersuchung mit Studierenden zeigen können. Insbesondere Lachen stärkt das Immunsystem, weil es den durch Stress produzierten Stoff Cortisol reduzieren kann. Auch Singen hat ähnlich nachgewiesene Effekte. Ebenfalls stressmindernd und entlastend wirken die Endorphine, die beim Kuscheln und Küssen freigesetzt werden. Wer also regelmäßig die Nähe zu seinem (gesunden) Partner sucht, stärkt und fördert sein Immunsystem.

 

 

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