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02.04.2017
Zuhause im Internet der Dinge

Wenn der Küchenhelfer mit dem Saugroboter spricht

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02.04.2017

Wie viele Geräte sind in Ihrem Haushalt mit dem Internet verbunden? Laptop, Smartphone, Tablet, Smart-TV… wird diese Liste noch länger? Kommen vielleicht noch Ihre Musikanlage, oder eine Smartwatch hinzu? Eventuell sogar Heizkörper, Lampen, ein Saugroboter oder die Küchenmaschine? Tatsächlich können wir im sogenannten Internet of Things bzw. Internet der Dinge mit immer mehr Alltagsgegenständen kommunizieren – ganz bequem per Smartphone-App. Doch auch die Geräte untereinander werden in Zukunft mehr miteinander sprechen.

Weltweit erleben Menschen derzeit die dritte große Welle der Vernetzung. Zunächst wurden Computer durch das Internet miteinander verbunden, dann die Menschen selbst durch soziale Netzwerke. Jetzt erfolgt die Vernetzung der Dinge im Internet of Things. Laut dem IT-Analyseunternehmen Gartner kommen täglich 5,5 Millionen Geräte mit Anschluss an das Internet der Dinge hinzu. Bereits 2020 sollen es laut Prognosen mehr als 20 Milliarden sein. Und gut zwei Drittel davon entfallen auf den privaten Bereich – also auf unsere Autos, unsere Fitness-Geräte, unser Zuhause. 

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Schon jetzt ist das Internet der Dinge allgegenwärtig

Besonders im intelligenten Zuhause, im Smart Home, ist das Internet der Dinge allgegenwärtig. Schon heute lassen sich zum Beispiel Energiekosten dank intelligenter Heizungen und Lichtsysteme deutlich reduzieren – das Smartphone als Schaltzentrale immer zur Hand. Auf dem Weg in den Urlaub, aber die Heizung angelassen? Kein Problem, denn der entsprechende Heizkörper wird mit einem Knopfdruck in der zugehörigen App einfach aus- und auf der Heimreise rechtzeitig wieder hochgedreht.

Genauso praktisch befehligt man außerdem schon viele Haushaltshelfer. Der Saugroboter von Kobold wird via VR300 App durch die Wohnung geschickt, bevor man seine Freunde spontan mit nach Hause bringt. Die Lieblingsrezepte landen wie beim Thermomix®  per WLAN auf dem Display des smarten Küchenhelfers. Und das sind nur einige wenige Beispiele aus dem wachsenden Bereich der Hausautomation und Haussteuerung

Denkt man nun zurück, ist es nicht einmal 20 Jahre her, da wirkte diese Idee des intelligenten Zuhauses noch wie Science Fiction - trotz des Internets und der bereits einsetzenden Digitalisierung. Und so schnell die technische Entwicklung der Hausautomatisierung in den letzten Jahren fortgeschritten ist, so rasant scheint sie auch weiterzugehen.

Wie sollte das perfekte Internet der Dinge aussehen?

Zuletzt konnten sich Sprachsteuerungen – mögen sie nun Josh, Alexa, Cortana, ivee oder Siri heißen – als praxistauglich erweisen und damit erste Smart Home Systeme mit künstlicher Intelligenz. Diese führen nicht nur Befehle aus, sondern lernen mit jeder neuen Anfrage hinzu. Und sie zeigen, welches Potential in intelligenten Systemen und dem Internet der Dinge steckt. „Bots sind die neuen Apps“ – so formulierte der Chef des Softwareherstellers Microsoft, Satya Nadella, Anfang 2016 seine Prognose für die zukünftige Entwicklung auf dem Gebiet kommunizierender Technik. 

Was bedeutet das für unser Zuhause? Wie sollte das perfekte Internet der Dinge aussehen? Wie intelligentes Wohnen? Wagen wir doch einen Blick in die Zukunft: Weil die Intelligenz aller vernetzten Haushaltsgeräte in einer künstlichen Intelligenz gebündelt wird, können sie uns ganz selbstständig Arbeit abnehmen, Probleme lösen und den Komfort erhöhen, ohne dass wir die Kontrolle über sie abgeben. Ältere Menschen werden länger selbstständig im eigenen Heim leben, weil ihre Bewegungen erkannt und mögliche Stürze sofort gemeldet werden. Die Türklingel weiß genau, wo der Postbote unser Paket abgeben soll, der Kühlschrank hat fehlende Lebensmittel längst nachbestellt. Und wenn wir beim Backen mal wieder krümeln, ist unser Staubsauger-Roboter auch schon unterwegs. Denn unser Küchenhelfer hat ihn längst vorgewarnt.

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