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31.01.2017
Für mehr Ordnung & ein gutes Gefühl

3 einfache Aufräumtipps für Ihr Zuhause

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31.01.2017

Einmal richtig den Haushalt entrümpeln, Unnützes aussortieren und sinnlosen Ballast loswerden. Experten sind sich weltweit einig: Aufräumen befreit. Doch richtiges Entrümpeln benötigt Zeit. Das weiß auch Gunda Borgeest. Sie ist Aufräumexpertin und berät Kunden in München und Berlin, wie sie Ordnung in ihr Leben bringen können. Sie weiß: „Wenn die Grundstruktur stimmt, fühlt man sich leichter in der Wohnung.“ Sie hat uns verraten, mit welchen drei einfachen Kniffen man bereits für mehr Ordnung und ein gutes Gefühl sorgen kann. 

Tipp
1

Halten Sie den Eingangsbereich frei

Der erste Eindruck zählt – auch in unseren Wohnungen und Häusern. Ein sauberer Eingangsbereich erweckt unbewusst ein angenehmes Gefühl, das man mit in die sich anschließenden Räume nimmt. Doch der Flur scheint bei vielen Menschen zu den größten Herausforderungen zu gehören, wenn es um Ordnung und Klarheit geht, schließlich wollen Jacken und Schuhe irgendwo verstaut werden.

Eine Lösung für das Problem (neben praktischen Aufbewahrungsmöbeln): Verbannen Sie je nach Jahreszeit einen Teil der Kleidungsstücke in den Keller oder den hintersten Bereich Ihres Kleiderschranks. Sie werden sehen: Sie schaffen nicht nur Platz für die Jacken ihrer Gäste, sondern betreten ihr eigenes Zuhause täglich mit einem besseren Gefühl. Diesen Bereich kurzfristig anzugehen, lohnt sich!

Tipp
2

Schaffen Sie in der Küche genug Raum zum Arbeiten

Gerade in der Küche ist es wichtig, genug Raum zum Arbeiten zu haben. Wer beim Kochen ständig Dinge aus dem Weg räumen muss, wird ausgebremst und schlecht gelaunt. Achten Sie deshalb darauf, dass auf der Arbeitsfläche nur Dinge stehen, die Sie auch regelmäßig brauchen. Gewürze oder auch Lebensmittel wie Nudeln können Sie in hübsche Gläser abfüllen und dekorativ platzieren.

Gunda Borgeest verweist zudem auf die Ordnung innerhalb der Küchenschränke: „Es ist wahnsinnig nervig, wenn man erst etwas wegschieben muss, um an etwas anderes heranzukommen.“ Deshalb gelte auch in der Küche das Prinzip der Reduktion: Beim Thema Aufbewahrung gibt die Aufräumexpertin darüber hinaus den Tipp, sich einheitliche Behälter zuzulegen, die sich mitunter stapeln oder platzsparend ineinander stellen lassen.

Tipp
3

Finden Sie geeignete Plätze für Reserven

Das Badezimmer ist bei vielen Menschen ein kleiner Raum, der aber von der ganzen Familie und häufig auch zur selben Zeit genutzt wird. Deshalb sollten hier nur Dinge gelagert werden, die täglich genutzt werden. Denn schon diese Pflege- und Kosmetikprodukte können das Zimmer schnell unruhig und damit unaufgeräumt wirken lassen. Ein Korb oder eine Kiste für die offenen Flaschen und Tuben sorgt hier schnell und einfach für etwas mehr Übersicht.

Alle Reserven – seien es Zahnpasta, Rasiergel oder Shampoo – sollten zudem woanders oder zumindest nicht sichtbar verstaut werden. Wer zusätzlich in farblich zusammenpassende Handtücher und hübsche Druckbehälter aus Porzellan für Shampoo und Co investiere, so Borgeest, sorge mit kleinem Aufwand für große Wirkung. 

Ordnung ist auch ein Empfinden. Als wie ordentlich beurteilen Sie Ihren Haushalt?

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