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17.10.2017
Orientierung, Struktur und Harmonie

Wie kleine Rituale für ein geborgenes Zuhause sorgen

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17.10.2017

Die langsame Tasse Tee am Morgen, das gemeinsame Frühstück am Wochenende, ein Kreuzworträtsel nach Feierabend… pflegen Sie auch solche kleinen Rituale, wenn sie aufstehen, frei haben oder nach Hause kommen? Dann sind sie nicht alleine! Trotz moderner Familienmodelle mit neuen Werten und anderen Schwerpunkten hat sich eines nicht geändert: Rituale, Routinen und Traditionen geben uns Orientierung und Sicherheit. Wir zeigen Ihnen, welche Rituale Sie haben sollten! 

In den letzten 20 Jahren haben sich die Formen des Zusammenlebens und damit auch das Familienbild stark verändert. Was sich allerdings nicht verändert hat, ist der Wunsch nach verlässlichen und vertrauensvollen Strukturen in unserem Alltag. Rituale helfen uns, diesen zu erfüllen.

„Viele Rituale und Routinen sind über die Zeiten verloren gegangen“, erklärt Helen Heinemann, Pädagogin und Expertin für Stress und Burnout-Prävention, „dabei sind sie ein wichtiger Brückenpfeiler für unseren Alltag – auch für eine gesunde Work-Life-Balance.“ Denn Rituale geben Halt, vermitteln dank vertrauter Abläufe Harmonie und Geborgenheit – und sie sind meist ganz individuell geprägt. 

Rituale sind Dinge, auf die man sich freuen kann

Das wohl bekannteste Beispiel dafür ist das abendliche Vorlesen bei Kindern. Während das Einschlafritual beim Sohn immer mit dem gleichen Buch ablaufen muss, legt die Tochter mehr Wert darauf, wer ihr die Gutenachtgeschichte vorliest. Doch nicht nur Kinder, auch Erwachsene brauchen Rituale, um gerade in stressigen Phasen des Alltags eine Pause einlegen und entspannen zu können. 

Eine kleine Teezeremonie, das Essen mit der Familie, sich seinen Tag erzählen – das sind Dinge, auf die man sich freuen kann“, so Heinemann. Bei diesen Ritualen sei man noch nicht in Gedanken bei dem, was noch an Aufgaben im Haushalt anstehe, oder dass die Steuererklärung noch erledigt werden müsse. „Man nimmt sich Zeit für etwas, das man kennt und gerne macht.“

Es gibt Rituale, die jeder pflegen kann

Die Freude am Ritual ist dabei ein entscheidender Faktor. Keinesfalls dürfen Rituale diktiert oder zur zwanghaften, regelmäßigen Übung verkommen. Sie sollten daher individuell gestaltet und gepflegt werden. So entstehen neue Bräuche für Sie selbst und Ihre Familie. Als Inspiration zeigen wir Ihnen in der folgenden Bilderstrecke einige Rituale, die auch Sie pflegen können:

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Das Morgenritual für den entspannen Start in den Tag

Der Morgen ist in den meisten Haushalten eine stressige Phase, in der man den Tag gedanklich vorplant und deshalb schon allerhand beachten muss. Ein Morgenritual nimmt das Tempo aus dieser Situation. Genießen Sie zum Beispiel ganz in Ruhe eine Tasse Tee, gehen Sie mit dem Hund spazieren oder treiben Sie im Freien etwas Sport. So schaffen Sie eine bewusste Pause zwischen dem Aufstehen und Ihrem Weg zur Arbeit. Und auch am Wochenende erleichtert ein Ritual wie das Frühstück im Bett Ihren Start in den Tag. 

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Pflegen Sie ein Ritual mit Freunden und Familie

Zeit gemeinsam zu verbringen, schweißt zusammen und sorgt für Geborgenheit. In der Familie helfen Rituale wie das gemeinsame Abendessen aus dem Thermomix, der Sonntagsbrunch oder ein Filmeabend auf der Couch dabei, regelmäßig zusammenzukommen. Sogar der Frühlings- oder Winterputz können zu Familienritualen werden – gehen sie mit Kobold-Unterstützung doch leicht von der Hand. Und auch im Freundeskreis sind regelmäßige Treffen wahrscheinlicher, wenn man sie mit einem Ritual verbindet. Dieses kann aus einem Spieleabend, dem gemeinsamen Kochen oder dem jährlichen Glühweintrinken zur Weihnachtszeit bestehen.

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Nehmen Sie sich Zeit für sich!

Vielen Menschen fehlt eine bewusste Unterbrechung ihres Alltags, in der sie den aufgebauten Stress hinter sich lassen. Gerade in der Zeit zwischen Arbeit und Privatem, wenn man nach Hause kommt, hilft ein Ritual, den Kopf frei zu bekommen. Während der eine im Fitnessstudio seine Gedanken ordnet, sucht der andere nach Entspannung beim Yoga oder in der Meditation. Doch es müssen nicht unbedingt Achtsamkeitsübungen sein. Lösen Sie ein Kreuzworträtsel, hören Sie Ihre Lieblingsplatte oder widmen Sie sich mit Ihren Twercs Werkzeugen Ihrem neuen Heimwerker-Projekt – Hauptsache, Sie tun es bewusst, mit Ruhe, und ganz für sich selbst. 

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Ein Abendritual hilft auch Erwachsenen

Der festgelegte Ablauf mit Umziehen, Zähneputzen und einer Gutenachtgeschichte ist ein klassisches Ritual, das Kindern beim Einschlafen hilft. Doch auch vielen Erwachsenen fällt es schwer, abends zur Ruhe zu kommen und den einen gesunden Schlaf zu finden. Ein Abendritual kann Ihnen dabei helfen, Ihren Kopf zu beruhigen. Lesen Sie zum Beispiel ein gutes Buch – am besten solange, bis Ihnen die Augen bereits zufallen. Auch das Hören von Podcasts oder einfach ein abendlicher Spaziergang können zu Ritualen werden, auf die sie nicht mehr verzichten möchten.

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