Vorwerk
Warum Bewegung zu einem ausgeglichenen Arbeitsalltag verhilft

Frühsport statt Kaffee trinken

Den Großteil unserer Zeit verbringen wir am Arbeitsplatz. Was liegt also näher, als sich auch dort zu bewegen? Am Wuppertaler Hauptsitz von Vorwerk stehen Sport und Fitness schon seit langer Zeit auf dem Tagesplan vieler Mitarbeiter. Sie trainieren im firmeneigenen Fitnessstudio, nehmen an Lauftrainings teil oder nutzen gar den Weg zur Arbeit, um fit in den Tag zu starten. Wir haben drei Vorwerk Mitarbeiter getroffen, die rund um ihren Job in Bewegung bleiben wollen. Was Sport im Arbeitsalltag bewirken kann – hier berichten sie von ihren Erlebnissen.

Rückenschmerzen, Nackenverspannung, Gelenkprobleme: Die häufigste Ursache für gesundheitliche Beschwerden ist zu wenig Bewegung. „Ein kurzes Sportprogramm kann hier schon Wunder bewirken“, sagt Simone Gebauer, verantwortlich für den Fitnessbereich bei Vorwerk. Daher haben Vorwerk Mitarbeiter schon seit vielen Jahren die Möglichkeit im firmeneigenen Fitnessstudio vor, zwischen oder nach der Arbeit Fitness in ihren Alltag zu integrieren. Vor der Nutzung erhält jeder Sportwillige einen Termin zum „Check-up“ mit den dort anwesenden Trainern, um zu schauen, welche Ziele der Mitarbeiter mit dem Sport erreichen will. Anschließend wird ein persönlicher Trainingsplan erstellt. So wie in manch anderen Sportstudios in der Stadt auch – mit dem Unterschied, dass Vorwerk seinen Mitarbeitern den Service kostenfrei auf dem Firmengelände anbietet und so Arbeit und Fitness besser kombiniert werden können.

Sport am morgen oder nach der Arbeit – wie es am besten zum Alltag passt

„Frühaufsteher nutzen unser Angebot bereits ab 6:30 Uhr am Morgen, um fit in den Tag zu starten. Ab 14:00 Uhr trainieren viele Mitarbeiter aus der Produktion und ab 16:00 Uhr die meisten anderen Mitarbeiter, um Stress abzubauen“, sagt Gebauer. Jeder Besucher hat seine Vorlieben: Die einen setzen auf Ausdauer und bevorzugen die Kardio-Geräte, andere auf funktionelles Training und (Eigen-)Gewichte und wieder andere besuchen das angebotene Lauftraining oder den Outdoor-Kurs.

Tanja Walbrecht
Leiterin IOT Informationstechnologie

So wie Tanja Walbrecht (43), die mindestens zwei Mal pro Woche ins Studio geht. Am liebsten früh morgens um 7:00 Uhr. „Abends ist der Schweinehund etwas schwieriger zu überwinden“, meint sie. Tanja nutzt das Fitnesstraining als Ergänzung zu ihrem Hauptsport, dem Golfen. „Im Winter trainiere ich im Studio Kraft und Ausdauer, damit ich eine Basis für die Golfsaison habe, im Sommer ist es eher ein Erhaltungstraining, weil ich dann viel auf dem Golfplatz bin“, erzählt sie.

Das freie Training liegt Tanja mehr als ein Kurs. „Ich bin froh, von den Trainern hin und wieder Unterstützung zu bekommen. Da wird z.B. geschaut, dass freie Übungen mit Eigengewicht oder mit Hanteln genau ausgeführt werden“, sagt sie. Wobei es eine Weile gebraucht hat, bis sie das Angebot für sich entdeckt hat. Davor probierte sie andere Fitnessstudios in der Nähe ihres Wohnorts aus. „Dass das Fitnessstudio hier auf dem Gelände liegt, ist ein wahnsinniger Vorteil. Man kann das Auto stehen lassen und einfach rüber gehen. Danach wird geduscht und sich für die Arbeit fertig gemacht“, sagt sie. 

Man muss sich bewegen, wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt 

Tanja findet, dass man sich bewegen sollte, wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt. „Was ich nicht gedacht habe, ist, dass ich morgens nach dem Sport zwar ausgepowert bin, aber auch fitter und frischer zur Arbeit gehe“, erzählt sie. „Ich habe dann schon meine körperliche Auslastung hinter mir und kann mich im Job voll und ganz auf das Geistige konzentrieren.“ Nach der Arbeit freut sie sich auf den Feierabend. „Ich kann mich dann guten Gewissens auf die Couch legen“, lacht sie.

Dass sie im Studio ihre Kollegen im Sportoutfit trifft, macht ihr nichts aus. Im Gegenteil: „Oftmals nutzen wir die zufälligen Treffen für den persönlichen Austausch. Man unterhält sich viel über Sport, nutzt aber auch den Anlass, sich für später zu verabreden“, sagt sie.


Till Brühne
IT Holding Demand Manager

Kraft und Ausdauer sind auch die Disziplinen von Till Brühne. Der 36-jährige IT-Mitarbeiter startet seit sechs Jahren seinen Arbeitstag mit einem halb- bis einstündigen Aufenthalt im Vorwerk Fitnessstudio. Nach dem Motto „mit frischem Kopf den Tag entdecken“, aktiviert er seinen Kreislauf, indem er ein wenig Ausdauersport beim Rudern, Fahrradfahren oder auf dem Crosstrainer macht und danach die wichtigsten Muskelpartien dehnt. Vervollständigt wird sein Fitnessprogramm durch Krafttraining, um für den Arbeitstag vorbereitet zu sein, der meistens im Sitzen stattfindet.

Mit Sport am Morgen brauche ich keinen Kaffee 

„Sport ist mir sehr wichtig, da ich so keinen Kaffee brauche, um motiviert und energieoptimiert meine Arbeit im Büro zu beginnen“, sagt er. Zeitgleich hilft ihm der Sport, sich besser konzentrieren zu können und etwas für seinen Körper zu tun.

Unterstützt und motiviert wird er von den Trainern im Fitnessstudio. „Es ist sehr gut, dass uns jemand, der Know-how hat, bei den Übungen kontrolliert und sieht, wenn man etwas falsch gemacht hat oder etwas optimiert werden sollte“, erzählt er. Damit unterscheide sich der Service deutlich von anderen Studios. Gut am Vorwerk Fitnessbereich findet er auch seine besondere Lage: „Es ist nicht überlaufen, es liegt auf dem Weg zur Arbeit und es sind meistens nette Kollegen/innen da, die mir mal bei einer Übung helfen.“ Auch die Lauftreffs machen ihm Spaß: „Sie bringen mich nach einem anstrengenden Tag an die frische Luft.“ Zur Vorbereitung auf den Schwebebahnlauf nimmt er mehrmals die Woche daran teil – sonst geht er privat gern im Wald oder auf den Wuppertaler Trassen laufen, um fit zu bleiben. Dem nicht genug: Das Sportass übt sich auch regelmäßig in Tai-Chi, dem chinesischen Schattenboxen, das zur innerer Ruhe, Meditation und Entspannung beitragen soll - in einem stressigen IT Job ein wichtiger Ausgleich.

Dr. Maximilian Bode
Head of Corporate Strategy

Maximilian Bode (38) hat zwei kleine Kinder, die er vor und nach dem oft intensiven Büroalltag gern sehen möchte. „Sport ist etwas, das dabei leicht in den Hintergrund gerät“, erzählt er. Um eine Möglichkeit zu finden, Sport unter der Woche mit Beruf und Familie zu verbinden, überlegte er sich, ab und an mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Von Düsseldorf, seinem Heimatort, nach Wuppertal zu Vorwerk und umgekehrt – das sind 28 Kilometer pro Strecke. Normalerweise braucht er hierfür 40 Minuten mit dem Auto. Auf seinem umgebauten Rennrad benötigt er für die Strecke etwa die doppelte Zeit. Aber die Zeit sieht er als gut investiert an. „Ich komme hier morgens mit frischem Geist an und abends kann ich auf den Fahrten sehr gut mental abschalten“, sagt er.

Sport ist für mich der Ausgleich für die Denkanstrengung im Sitzen 

Mit frischem Geist fit in den Tag starten, genau darum geht es. Denn wer wie Maximilian stark konzeptionell arbeitet und häufig mehr als 40 Stunden pro Woche im Büro und in Meetings verbringt, braucht einen Ausgleich für die Denkanstrengung im Sitzen. Auch nach der Arbeit hilft ihm der Sport. „Manchmal fahre ich mit einem vollen Kopf los und verarbeite die ersten 20 Minuten noch ein paar Problemstellungen, bis irgendwann die mentale Entlastung einsetzt und ich mich nur noch auf den Sport konzentriere“, erzählt er. Das helfe ihm auch, „Grübelthemen“ von der Arbeit nicht mit nach Hause zu nehmen.

Maximilian empfiehlt auch anderen, es einfach mal zu probieren, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Die Logistik hierfür ist ganz einfach: Am Vortag muss die Kleidung für den Folgetag im Büro liegen, damit diese nicht auf dem Fahrrad transportiert werden muss. Zum Duschen und Umziehen nutzt man das Vorwerk Fitnessstudio: Schnell raus aus der Radkleidung, rein in den Anzug und dann ab ins Büro.

Mit welchem Sport starten Sie fit in den Tag?


16.11.2018

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