Vorwerk
So arbeitet Vorwerk, um den Alltag der Menschen zu verbessern.

„Mit unserer Hilfe sollen Kunden ihren Alltag neu entdecken“

„Jedes unserer Produkte sollte etwas im Alltag der Menschen verbessern." Dr. Günter Poppen (CEO Engineering) gibt Einblick in seinen Arbeitsalltag und erklärt, wie er als CEO sicherstellt, dass die Nähe zum Alltag der Kunden gewährleistet bleibt. Wir sprechen darüber, dass auch der Arbeitsalltag bei Vorwerk immer wieder Neues und Spannendes bietet und über die Treiber und Motivation für die eigene Tätigkeit. 

Herr Poppen, im nächsten Vorwerk Thema dreht sich alles um die „Entdeckungsreise Alltag“. Was sind Dinge, die Ihren persönlichen Alltag besonders machen? 

Mein Alltag ist natürlich sehr von technischen, aber auch organisatorischen und strategischen Themen geprägt. Darin aber liegt gerade die Vielfalt meiner Tätigkeit. Insgesamt erlebe ich jeden Tag eine große Bandbreite an Anforderungen und Aufgaben. Eine Fülle, die für mich überaus spannend ist.

Mit Blick auf Ihren Arbeitsalltag als CEO Engineering bei Vorwerk: Gibt es Dinge, die Sie beruflich immer wieder neu entdecken?

Definitiv gibt es die. Meine Arbeit ist zum Einen in technologischer Hinsicht sehr, sehr spannend und herausfordernd. Da gibt es immer wieder neue Situationen und Themen, an denen man arbeiten kann, die erfordern, dass man Dinge von einer anderen Perspektive betrachtet, neue Lösungen findet. Man kann durchaus sagen, dass wirklich jedes Projekt anders ist. Da gibt es natürlich auch immer wiederkehrende Muster, aber dennoch ist jedes Projekt eine neue Herausforderung, der man sich stellt und bei der man entsprechend dazulernt.

Wie interpretieren Sie Ihre Rolle als CEO Engineering? Gibt es Aspekte, auf die Sie besonderen Wert legen?

In Kurzform würde ich sagen: Natürlich lege ich großen Wert darauf, dass wir professionell arbeiten und die Ziele und Ergebnisse, die wir uns gesteckt haben, erreichen. Aber ebenso wichtig ist, dass wir dies mit Freude tun, also Spaß an der Arbeit haben. Und in Hinblick auf unsere Kunden möchten wir uns natürlich stetig verbessern, so dass wir weiterhin Produkte anbieten können, die eben nicht alltäglich sind, sondern immer deutlich besser als das, was der Wettbewerb auf den Markt bringt.

Wie schafft man es – speziell im Engineering – die Nähe zu den Kunden zu gewährleisten? Wie stark ist z.B. der Austausch mit dem Direktvertrieb?

Das ist ein überaus wichtiger Aspekt, den Sie da ansprechen. Uns ist es in der Tat sehr wichtig, dass unsere Ingenieure regelmäßig auch im Feld unterwegs sind. Das heißt, sie fahren immer wieder bei unseren Fachberatern und Fachberaterinnen mit und nehmen auch mal an Thermomix-Partys teil. Hätten unsere Entwickler nicht diesen unmittelbaren Kontakt zum Kunden, fiele es ihnen womöglich viel schwerer, die Bedürfnisse der Menschen zu erkennen, die letztendlich unsere Produkte im Alltag nutzen und damit zufrieden sein sollen. Selbstverständlich sind darüber hinaus ein enger Austausch mit unserem Produktmanagement und auch das eigene Testen der Produkte wichtig, so dass wir nicht bloß aus unserer Entwicklerperspektive darauf schauen, sondern die gleichen Erfahrungen mit unseren Geräten machen wie die Anwender. Selbstverständlich erfassen wir auch Kundenmeinungen zu Produkten, die bereits in Serie laufen oder nehmen Verbesserungsvorschläge bei Neuprodukten. Aber wie gesagt, ist es mir ebenso wichtig, dass unsere Entwickler auch immer die Kundenperspektive im Blick haben. Aus meiner Sicht kann man da gar nicht genug zusammenarbeiten, den Austausch mit dem Direktvertrieb kann man also definitiv noch weiter intensivieren. 

Haben sich Kundenbedürfnisse und der Kontakt zu Kunden in Ihrer Zeit bei Vorwerk verändert?

Der Kontakt zu unseren Kunden ist in jedem Fall enger geworden und das ist auch gut so. Wie gesagt, könnte er sogar noch weiter gestärkt werden. Kundenbedürfnisse haben sich dahingehend geändert, dass beispielsweise das Thema Qualität heute mehr oder weniger als gegeben vorausgesetzt wird. Das ist mehr und mehr zur Basisanforderung geworden. Vielmehr Kundenbedürfnisse werden heutzutage elektronisch oder softwarebasiert realisiert als in der Vergangenheit. Und natürlich ist das Thema Design und Wertanmutung spürbar wichtiger geworden in letzter Zeit. 

Wie können die Vorwerk Produkte dazu beitragen, dass Menschen ihren Alltag neu entdecken? 

Es ist ja unser Ziel, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, indem wir ihnen Hilfsmittel geben, um ihren Alltag zu erleichtern. Der Thermomix beispielsweise soll Menschen ermöglichen, sich auf einfache Art gut und gesund zu ernähren. Ein anderer Punkt ist das Thema Sauberkeit . Wenn Menschen ein sauberes Zuhause haben und dies in einer erfüllenden Form erleben, ohne dass es als schwere Arbeit empfunden wird, sind das Aspekte, die gezielt die Lebensqualität erhöhen. So entdecken mit unserer Hilfe Menschen ihren Alltag beziehungsweise Tätigkeiten in ihrem Alltag völlig neu.

Egal ob Saugroboter oder Thermomix – viele Produkte werden smart: Wie beeinflusst die Digitalisierung Ihre Arbeit im Engineering?

Zum einen wird der Softwareanteil immer größer und wichtiger. Damit ändert sich natürlich auch der Entwicklungsprozess an sich. Wir arbeiten heute vielmehr bereichsübergreifend. Vernetzte Produkte entwickelt man eben anders als nicht vernetzte Produkte. Man hat jetzt andere Themen und Technologien zu berücksichtigen. Auch wenn es um Verfügbarkeiten geht, wie etwa WiFi-Verbindungen. Das Denken in kompletten Ökosystemen wie wir sie nennen, hat die Art und Weise stark verändert wie wir Produkte entwickeln. 

Vorwerk steht mit seinen Produkten dafür, das Zuhause seiner Kunden zu verbessern. Wie stellen Sie sicher, dass Vorwerk auch künftig alltagsrelevant bleibt?

Wichtig ist natürlich, dass wir Kundenbedürfnisse identifizieren, Feedback einholen, einfach nah am Kunden bleiben. Aber wir als Techniker müssen auch selbst die „Kundenbrille“ aufziehen, damit wir wissen, was will und braucht der Kunde, damit wir hierzu optimale Lösungen anbieten können – vielleicht sogar für ein Problem, dessen sich die Kunden bislang noch gar nicht bewusst gewesen sind. Auf der anderen Seite müssen wir natürlich weiterhin die technologische Entwicklung eng verfolgen und dort Potenziale erkennen, um auf Innovationsebene auch künftig weit vorne mitspielen zu können. Das gelang uns in der Vergangenheit bereits immer sehr gut und ich bin zuversichtlich, dass das auch so bleibt. 

Zur Person: Der 1967 in Papenburg geborene Dr. Günter Poppen absolvierte an der Universität Dortmund erfolgreich das Studium der Elektrotechnik und promovierte im Anschluss daran im Maschinenbau an der Universität Essen. 1999 startete er seine Karriere bei Vorwerk als Elektronik-Entwickler und durchlief im Laufe der Jahre verschiedene Management-Stationen in Forschung und Entwicklung, sowie der Produktion. Seit dem 1. Januar 2017 ist er CEO für die Division Engineering.

25.10.2018

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