Vorwerk
Smart, nachhaltig, komfortabel?

Ein Blick in die Welt von morgen

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Welt dreht sich gefühlt immer schneller. Nicht einmal ein Vierteljahrhundert ist es her, da war die Idee des Smartphones wohl höchstens eine nette Science-Fiction-Vision. Und heute? Könnten Sie diesen Text vielleicht genau jetzt unterwegs in Bus, Bahn oder Taxi lesen. Noch nie hat sich unser Leben so rasant verändert wie durch die Digitalisierung. Doch es ist nicht nur die Technik allein, die unsere Zukunft bestimmt.


Laut Schätzungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) werden im Jahr 2050 zwei Drittel aller Menschen in Städten leben. Um dann ausreichend Wohnraum zur Verfügung zu haben, arbeiten Architekten an neuen Wohnkonzepten wie Micro Apartments oder Tiny Houses und Designer wie Nils Holger Mohrmann daran, diesen Raum optimal zu nutzen – also „ein ganzes Leben auf nur wenigen Quadratmetern unterzubringen.“ Gleichzeitig spielt auch die Nachhaltigkeit von Materialien und Rohstoffen eine immer zentralere Rolle.

Heute verbrauchen Metropolen drei Viertel aller Ressourcen weltweit, obwohl sie nur knapp drei Prozent der Erdoberfläche ausmachen. Städte reagieren auf diesen Umstand, indem sie Informations- und Kommunikationssysteme in ihre Infrastruktur integrieren, um Strom, Wasser und Gas effizienter zu steuern. Und auch im Smart Home, dem intelligenten Zuhause, können wir jetzt und in Zukunft Energie einsparen, weil automatische Haussteuerungen die Heizung und Beleuchtung ausschalten, wenn niemand zu Hause ist.
 


Im vernetzten Smart Home werden Geräte intelligent

Möglich gemacht wird das Smart Home durch das so genannte Internet of Things (IoT) bzw. das Internet der Dinge. Immer mehr Geräte um uns herum werden im IoT miteinander vernetzt. Das hilft nicht nur beim Energiesparen, sondern erhöht auch den Komfort – insbesondere dann, wenn die Smart Home Geräte künftig dank künstlicher Intelligenz ganz automatisch ihre Arbeit verrichten. „Erste selbstlernende Systeme stehen bereits in den Startlöchern“, erklärt Prof. Dr. Thorsten Schneiders, Professor für Energiespeicherung an der Technischen Hochschule Köln, über das Smart Home.

Mit Blick in die Zukunft könnten intelligente Maschinen oder Roboter also schneller Einzug in unseren Alltag erhalten, als viele es für möglich gehalten haben. Die Frage ist jedoch, welche Aufgaben sie wirklich übernehmen – und welche wir tatsächlich von ihnen erledigen lassen möchten. Der noch immer anhaltende „Do It Yourself“ Trend zeigt exemplarisch, dass Menschen trotz der vielfältigen Möglichkeiten oft selbst Hand anlegen und zum Beispiel Möbel mit Geschichten statt neue, unberührte Ware möchten.
 


Smart Home, Robotik, Wohnkonzepte: Wagen Sie einen Blick in die Zukunft

In unserem neuen „Vorwerk Thema“ möchten wir genauer beleuchten, wie sich die genannten Trends auf unser „Leben in der Zukunft“ auswirken – und besonders, wie sie unser Zuhause ganz konkret beeinflussen. Denn auch unsere Produkte – egal ob der Thermomix, unsere Twercs Werkzeuge oder die Staubsauger von Kobold – müssen sich Entwicklungen wie z.B. der Digitalisierung anpassen, damit sie Ihren Alltag weiterhin einfacher und komfortabler gestalten können.

Natürlich können wir die Zukunft nicht genau vorhersagen. Dennoch wollen wir einen Blick voraus wagen. Denn eine Auseinandersetzung mit dem möglichen Morgen macht uns handlungsfähiger in Bezug auf das Heute, weil wir Zusammenhänge besser verstehen und uns so auf Herausforderungen einstellen können. In unserem neuen „Vorwerk Thema“ erfahren Sie deshalb, wie auch Sie die Smart Home Technik für Ihr Zuhause nutzen können. Besuchen Sie mit uns Experten, die nachhaltige Wohnkonzepte vorantreiben und Ingenieure, die an den Robotern der Zukunft arbeiten. Und holen Sie sich schon jetzt Tipps ab, was Sie im Jahr 2027 für Ihre Gäste kochen können.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Blick in Ihre Zukunft!

Ihr Vorwerk Social Media Team

Die Welt von morgen mitgestalten

Für eine bessere Zukunft ist es elementar, Chancen der Digitalisierung rechtzeitig zu erkennen und zu nutzen. Deshalb fördert die Vorwerk & Co. KG die erste Universitätsprofessur in NRW, die sich ganz der Thematik der digitalen Transformation widmet. Die Stiftungsprofessur „Technologien und Management der Digitalen Transformation“ an der Universität Wuppertal soll mit ihrer Forschung und Lehre helfen, Innovationen schneller in die Praxis umzusetzen und so die Welt von morgen mitzugestalten.

12.04.2017

Mehr zum Thema

Vernetztes Wohnen

„Selbstlernende Smart Home Systeme stehen in den Startlöchern“

Das voll vernetzte Haus ist zwar noch eine Zukunftsvision, doch Geräte und Steuerungssysteme werden schon heute immer smarter. Wie alltagstauglich das Smart Home bereits ist und welche Herausforderungen noch auf uns warten – ein Smart Home Experte klärt auf.

Digitale Haussteuerung

7 Tipps für Ihren Einstieg ins Smart Home

Das Smart Home soll unser Leben einfacher und komfortabler gestalten. Doch beim Einrichten des intelligenten Zuhauses tut sich mancher schwer. Wir zeigen, worauf man achten sollte.

Weiterlesen

Roboter-Technologie

Daheim im Museum

Im Van Abbemuseum in Eindhoven gibt es neuerdings auch Verwandlungskunst zu bestaunen. Denn hier wird man vom Menschen zum Roboter – und kann die Ausstellung von zuhause aus besuchen.

Künstliche Intelligenz

„In Japan sind Roboter die omnipräsenten Helfer“

Wir Menschen neigen dazu, Produkte zu vermenschlichen, auch die neusten Generationen von Robotern. Warum wir das tun und warum der humanoide Roboter in anderen Gesellschaften schon im Alltag integriert wird – ein Gespräch mit dem Roboterforscher Dr. Sven Wachsmuth.

Selber machen lassen

Wenn der Roboter den Haushalt schmeißt

Sie putzen, räumen auf und servieren Getränke – werden Roboter mit künstlicher Intelligenz die perfekten Mitbewohner? Was smarte Haushaltshelfer schon heute können und wie die Zukunft der Robotik aussieht…