Vorwerk
Office Design

Wo sind plötzlich all die Türen hin?

Open Space statt kleiner Büros, Besprechungen an Stehtischen und die Chefs gleich mittendrin – das Design von Arbeitsräumen hat sich im Laufe der letzten Jahre den unterschiedlichen Anforderungen des Arbeitsalltags angepasst. So auch bei der Vorwerk-Schwesterfirma HECTAS.

Der führende Anbieter für infrastrukturelle Gebäudedienstleistungen sorgt normalerweise für mehr Ordnung in den Räumen seiner Kunden. Von Januar bis Mai 2017 standen unlängst aber plötzlich die eigenen Räumlichkeiten im Fokus. Denn für die neue Zentrale in der Wuppertaler Konsumstraße 45 hat HECTAS ein modernes, offenes Bürokonzept entworfen.

Interview
Drei Fragen an Hartmut Schröder
„Es treffen sich Leute, die sich vorher nie gesehen haben.“

Gemeinsam mit seinem Kollegen David Link aus der IT plante Hartmut Schröder, Chief Information Officer und Leiter Organisationsentwicklung bei HECTAS, die neuen Büroräume. Wir haben mit ihm über das veränderte Office Design gesprochen. 

Wie manche Mitarbeiter war auch das Management zunächst einmal etwas skeptisch. Schließlich kannten unsere Führungskräfte – wie übrigens auch ich selbst – nur das Arbeiten in Einzelbüros. Doch der Vorstand hat das Großraumkonzept voll mitgetragen, was ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz bei der restlichen Belegschaft war. Übrigens haben wir die Mitarbeiter vorab über alle geplanten Maßnahmen intensiv informiert und auch in verschiedenen Diskussionsgruppen an Entscheidungen in Bezug auf die Gestaltung und Ausstattung des Büros beteiligt.

Ganz klar hat sich die Kommunikation verändert – und verbessert. Vorher war unser Team auf zwei Standorte verteilt und dort teils nochmal durch Etagen getrennt. Nun haben die Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen des Büros die Möglichkeit, zusammenzukommen und sich ganz anders auszutauschen als zuvor. Ich glaube, dass sich in den neuen Räumen Kollegen aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens treffen, die sich vorher nie gesehen haben. 

Die technische Ausstattung spielte eine wichtige Rolle, denn schließlich soll auch sie die Kommunikation erleichtern. Alle Konferenzräume, Stehtische und Sitznischen haben wir deshalb mit großen Bildschirmen versehen, an die sich jeder Mitarbeiter ganz einfach mit seinem jeweiligen Gerät andocken kann. Und die videofähigen Konferenzräume bieten auf Knopfdruck eine Direktverbindung zu HECTAS International. 

Darüber hinaus wurde auch das Buchungssystem flexibler gestaltet: So kann ich einen der Räume entweder vorab über Outlook reservieren, oder auch ganz spontan an einem der Touch-Displays neben den Türen. Das macht es für unsere Mitarbeiter einfacher, sich schnell mal für ein wichtiges Telefonat oder eine kurze Besprechung zurückzuziehen.

08.08.2017

Mehr zum Thema

Interior Design Tipps

So setzen Sie Trendfarben richtig ein!

Schwarz-weiß war gestern, intensive Farben liegen bei der Inneneinrichtung wieder Trend. Doch in welches Zimmer passt welcher Farbton? Und wie lassen sich verschiedene Farbnuancen kombinieren? Wir haben ein paar Vorschläge.

Büroklammer und Reißverschluss

Das Funktionsdesign der kleinen Alltagshelfer

Ob Büroklammer oder Heftzwecke – wir nutzen täglich viele Dinge, deren funktionales Design auf kluge Erfinder zurückgeht. Wir stellen ihnen die kleinen Helfer einmal genauer vor.

Smart, nachhaltig, komfortabel?

Ein Blick in die Welt von morgen

Noch nie haben technische Innovationen unser Leben so schnell beeinflusst wie heute. Doch es ist nicht die Digitalisierung allein, die unsere Zukunft bestimmt. Wir wagen einen Blick in die Welt von morgen und schauen auf die Trends, Chancen und künftigen Herausforderungen…

Weiterlesen

Essen der Zukunft

Was kommt 2027 auf den Tisch?

Nicht nur mehr Forellen aus der Fischzucht landen in zehn Jahren auf unseren Tellern. Auch Algen und sogar Insekten setzen sich als Mahlzeit durch. Das zumindest sagt unsere Foodtrend-Forscherin. Schauen Sie mit uns auf das Essen der Zukunft!

Tiny Houses und Mikroapartments

Der große Mann mit dem Sinn fürs Winzige

Das Prinzip der Tiny Houses erobert die Welt – und könnte zukunftsweisend sein. Nils Holger Moormann arbeitet seit Jahren daran, den kleinen Wohnraum so attraktiv wie möglich zu gestalten. Ein Porträt.