Vorwerk
Von analog zu digital

5 praktische Tools für mehr Ordnung im Alltag

Was man nicht im Kopf hat, schreibt man auf einen Zettel − oder heute eben gleich ins Handy. Denn unser Alltag wird immer schnelllebiger und ist sowohl beruflich als auch im privaten Haushalt vollgepackt mit immer neuen To-dos. Wer da den Überblick behalten will, braucht ein paar praktische Ordnungshelfer. Wir stellen die fünf bewährtesten Tools und ihre neuen digitalen Ausprägungen vor. 

1. Der Kalender wird zum persönlichen Assistenten

Es gibt ihn noch, den guten alten Taschenkalender – und zahlreiche Menschen, die auf ihn schwören. Doch längst ist Kalender nicht mehr gleich Kalender. Vor allen Dingen ein durchdachtes Design wird bei den so unterschiedlichen Ansprüchen an den täglichen Ordnungshelfer immer wichtiger. Deshalb bieten immer mehr Organisationssysteme Raum für Skizzen, Gedanken und Zielsetzungen – oder setzen sogar auf undatierte Wochenseiten.

Eine Erinnerungsfunktion findet man in analogen Kalendern allerdings noch nicht. Doch dafür gibt es ja das Smartphone − und neben den vorinstallierten Diensten immer mehr Kalender-Apps mit zahlreichen Funktionen. Beispiele sind neben dem kostenlosen „Google Kalender“ die Apps „aCalender+“ für Android sowie „miCal“ für iOs-Nutzer. Egal ob das Teilen ganzer Monatspläne mit Kollegen oder das Anlegen von Terminen mittels Spracheingabe – viele der digitalen Begleiter haben so einiges mit einem guten persönlichen Assistenten gemein.
 


2. Post-its bleiben auch unterwegs im Blick

Von den einen als ineffiziente Zettelwirtschaft verschrien, von den anderen als wichtige Erinnerungsstütze geliebt, sind Post-its immer dort nützliche Ordnungshelfer, wo sie auch häufig gesehen werden. Das kann um einen Computerbildschirm herum sein, auf dem Kühlschrank oder auf der Innenseite der Wohnungstür. Unübersichtlich und kompliziert wird es dann, wenn man die Notizen archivieren möchte oder plötzlich unterwegs benötigt.

Doch auch hierfür gibt es mittlerweile Lösungen. Mit der Smartphone-App „Post-it Plus“ kann man seine Klebezettel beispielsweise ganz einfach abfotografieren und anschließend digital ordnen, abhaken oder schlicht neue hinzufügen. Und auch für längere To-do-Listen oder Notizen gibt es digitale Helfer wie die kostenfreien Apps „Evernote“ oder „Wunderlist“.

3. Haushaltsbücher feiern ihr Comeback

Buch führen über die eigenen Ausgaben? Was eine Zeit lang aus der Mode gekommen schien, feiert in den letzten Jahren eine Art Revival – auch oder insbesondere dank zahlreicher Haushaltsbücher für das Smartphone.

Zwar kann man sich weiterhin im analogen Formularbuch einen Überblick über die laufenden monatlichen Kosten verschaffen. Doch kostenfreie Apps wie „Mehr vom Geld“ oder „MoneyControl“ sind nicht nur immer mit dabei, sie zeigen dank ihrer technischen Features auch schneller, in welchen Bereichen man noch Einsparpotential hat. So bringt man schnell Ordnung in die Haushaltskasse.

4. Rezeptsammlungen werden effizient 

In Kochbüchern und Zeitschriften, auf Omas alten Küchenzetteln oder auf diversen Webseiten – neue Rezepte zu entdecken ist keine Herausforderung. Sie zu verwalten und wiederzufinden allerdings schon. Während man früher mit Rezeptsammlungen und Lesezeichen arbeiten musste, bieten digitale Angebote heute effizientere Lösungen an.

Lieblingsrezepte lassen sich online abspeichern sowie ergänzen und dank zugehöriger Apps mitsamt der passenden Einkaufsliste auf Smartphone oder Tablet abrufen, wie z.B. im Thermomix Rezept-Portal „Cookidoo“. Von hier aus können die gewählten Rezepte mithilfe des „Cook-Key“ sogar direkt auf das Display des Küchenhelfers übertragen werden.
 


5. Haushaltshelfer lassen sich heute von außen steuern

Den Herd an- oder die Rollläden oben gelassen? Früher hätte man jetzt wohl panisch seinen Nachbarn angerufen. Heute reicht auch hier ein Blick aufs Smartphone. Denn dank der Idee von Smart Home bzw. Smart Living werden Licht, Lüftung und Heizung nicht nur energiesparend vorprogrammiert. Nahezu alle technischen Haushaltshelfer lassen sich zusätzlich von unterwegs steuern.

Auch den Kobold Saugroboter bedient man ganz einfach mithilfe der dazugehörigen „VR200 App“ – ganz egal, wo man gerade ist. Lädt man also spontan Freunde zu sich ein, ist die Wohnung bei der Ankunft frisch gesaugt und ordentlich. 

10.02.2017

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