Vorwerk
Der perfekte Rückzugsort

Wieso es zuhause doch am schönsten ist

Liebe Leserin, lieber Leser,

miteinander quatschen, fernsehen oder auch lesen, lesen, lesen – für die meisten Menschen bieten die Wohnung oder das Haus den perfekten Raum, um zu entschleunigen und dem stressigen Alltag zu entfliehen. Deshalb arbeiten wir bei Vorwerk seit über 130 Jahren an der Entwicklung von Produkten, die das Leben daheim leichter und entspannter gestalten. Auch in unserem neuen Vorwerk Thema wollen wir uns ganz dem „Zuhause als Wohlfühlort“ widmen – und haben zwei Familien um einen Einblick in ihren persönlichen Rückzugsort gebeten.


Unser Alltag verdichtet sich, wird schneller, mobiler und digitaler. Es fällt uns zunehmend schwer, zur Ruhe zu kommen und den Stress auch tatsächlich abzubauen. Manch einer kann sich nur noch mit festen Planzeiten der eigenen Entspannung widmen. Und diese findet wieder zunehmend in den eigenen vier Wänden statt, wie der Cocooning-Trend und aufkommende Lebensphilosphien wie "Hygge" (dänisch: „Gemütlichkeit“) eindrucksvoll zeigen.

Ein Rückzugsort mit besonderen Lieblingsecken 

Um zu schauen, wie Familien ihren Rückzugsort gestalten, haben wir die Michalskis in Berlin besucht. Wer die Wohnung von Carola Michalski und ihren drei Kindern betritt, ist bereits mittendrin im Familienleben. Seit 13 Jahren bewohnen die vier zusammen eine geräumige Altbauwohnung im Stadtteil Kreuzberg. Familienbilder, Selbstgemaltes, Postkarten an Zimmertüren und Wänden machen schnell deutlich: Hier ist Leben in der Bude.

Die Küche dient dabei als zentrale Anlaufstelle: für Gespräche, das gemeinsame Abendessen und Diskussionen darüber, wer hinterher aufräumen muss. Auf dem Holztisch in der Ecke neben dem Fenster haben sich unzählige Spuren eingegraben – viele davon stammen von Bastelaktionen der Familie. „Wir können hier wirklich lang zusammensitzen und reden“, erzählt Carola Michalski, „abends nach dem Essen oder sonntags zum ausgedehnten Frühstück.“

Nach Lust und Laune dekorieren, um bewusst abzuschalten

Auch bei Daniela und Mark Müller aus Schleswig-Holstein ist die gemütliche Küche ein Lebensmittelpunkt für Familienzusammenkünfte. „Mein Mann hat zwei große Kinder, die uns regelmäßig besuchen“, erzählt Daniela. Dazu kämen ihre Eltern und Geschwister, „und dann sind hier ganz oft spontan 10-12 Personen zum Essen“. Diese Mahlzeiten würden richtig zelebriert.

Um auf den Besuch vorbereitet zu sein, achtet Daniela auf eine flexible Einrichtung – mit ausziehbarem Esstisch und jeder Menge Stühle im Haus. Besonderen Wert legt die Bloggerin außerdem auf Dekoration und Farben, die sie nach Lust und Laune wechselt. „Da ich von zuhause aus arbeite, ist es mir sehr wichtig, alles rundherum schön und gemütlich zu haben und meine kleinen Auszeiten bewusst zu genießen.“

Erst vor einem Jahr hat Carola Michalski das Wohnzimmer in der Berliner Wohnung neugestaltet, die Wände gestrichen, Möbel verschoben und neue angeschafft. „Ich bin immer noch nicht ganz im Reinen mit diesem Zimmer“, gesteht sie. Gerne würde sie die Esstischgarnitur, die sie mal von ihren Eltern übernommen hat, durch einen rustikalen Tisch ersetzen. Auch ein neuer Teppich könnte her. Trotzdem mag die 45-Jährige ihr Wohnzimmer: „Am schönsten ist es, wenn wir alle zusammen auf der Couch sitzen und niemand spricht, weil jeder in sein eigenes Buch vertieft ist.“

Das ideale Zuhause hat viele Facetten 

Wie die Michalskis und Daniela Müller sind fast 90 Prozent der Deutschen mit ihrer aktuellen Wohnsituation zufrieden, wie aus einer von Vorwerk in Auftrag gegebenen Befragung des Allensbach Instituts aus dem April 2017 hervorgeht. Dabei hat das ideale Zuhause aus Sicht der Bevölkerung viele Facetten, die wichtigsten seien aber, dass man sich zuhause wohlfühlt (92%), dort so sein kann, wie man möchte (77%) und einen Rückzugsort hat, an dem man sich entspannen kann (75%).

Für die Michalskis ist dieser Rückzugsort das Sofa: zum Quatschen, Fernsehen, für den Mittagsschlaf. „Den brauche ich, um nach der Schule runterzukommen“, so Carola Michalski, die als Lehrerin in einer Grundschule arbeitet. Ihre Tochter Lydia, die derzeit in einem Café jobbt, braucht nach einem anstrengenden Tag immer mal ein paar Minuten für sich, um abzuschalten: „Dann muss ich entweder joggen gehen oder ich setze mich in mein Bett und mache die Tür zu.“ Das sei das Gute an der Wohnung: „Sie ist groß genug, um sich aus dem Weg zu gehen.“ Und sie bietet Platz für Lydias Bücher – mehr als 1.000 Stück, jedes davon zu wertvoll, um es auszusortieren.

Entdecken Sie den „Wohlfühlort Zuhause“!

„Immer wieder aussortieren“, heißt es hingegen bei Daniela Müller. „Da unser Haus doch recht klein ist, versuche ich feste Plätze für alles zu finden – und regelmäßig auszumisten.“ Ordnung zu halten sei für sie ein ganz wichtiger Faktor, um sich wohlzufühlen. „Damit kommen auch alle gut zurecht“. Wenn am Wochenende allerdings die Kinder kämen, „dann widmen wir das Wochenende ganz ihnen.“ Zu einem schönen und entspannten Zuhause gehört eben doch mehr!

Und gerade dieses „Mehr“ an Zuhause, das die eigenen vier Wände zum Wohlfühlort macht, möchten wir in unserem neuen Vorwerk Thema gemeinsam mit Ihnen entdecken. Wir haben Experten gefragt, wie man mit Stress umgeht und das Gedankenkino im Kopf abschaltet. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie mit Ritualen besser entspannen und welche Einrichtungsstile eine beruhigende Wirkung auf Sie haben können. Zusammengefasst: Wir möchten Sie begleiten auf Ihrem Weg zu ihrem perfekten „Wohlfühlort Zuhause!“

Wir wünschen viel Freude beim Lesen, Ausprobieren und Entspannen!

Ihr Social Media Team 

17.10.2017

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